Kein Soft Skill: Emotionen verstehen. In entscheidenden Momenten wirksam führen
Neurowissenschaftliche Impulse für anspruchsvolle Gespräche, Konflikte und Veränderungen im Führungsalltag.
Führung zeigt sich besonders in den Momenten, in denen Emotionen ins Spiel kommen: in einem anspruchsvollen Gespräch, bei Spannungen im Team, während einer Reorganisation oder wenn Menschen mit Unsicherheit und Verlust umgehen müssen.
Wie können Führungskräfte und HR in solchen Situationen Orientierung geben, handlungsfähig bleiben und gleichzeitig angemessen auf das reagieren, was Mitarbeitende erleben?
Aus neurowissenschaftlicher Sicht sind Emotionen keine Störfaktoren, sondern Körpersignale mit einer konkreten Funktion. Furcht bei einer realen Bedrohung, Angst angesichts einer erwarteten Bedrohung, Wut als Reaktion auf eine Grenzverletzung und Trauer nach einem Verlust entstehen aus unterschiedlichen Prozessen – und benötigen deshalb unterschiedliche Führungsantworten. Wer sie gleichbehandelt, läuft Gefahr, an der eigentlichen Situation vorbeizuführen.
Gemeinsam mit Pablo Barriga betrachten wir, wie diese Emotionen entstehen, wie sie sich im Führungsalltag erkennen und einordnen lassen und welche Auswirkungen sie auf Menschen, Teams und Organisationen haben. Wir diskutieren, wo Führungskräfte heute an ihre Grenzen stossen und welche konkreten Handlungsmöglichkeiten ihnen und HR zur Verfügung stehen.
Die Teilnehmenden erhalten ein verständliches neurobiologisches Modell, lernen zwischen Emotion und Gefühl zu unterscheiden und entwickeln konkrete Ansätze für den Umgang mit Furcht und Angst, Wut und Trauer – damit sie in entscheidenden Momenten bewusster und wirksamer führen können.
Fragen, die wir gemeinsam diskutieren
- Wie geht eure Organisation heute mit Emotionen um – insbesondere in schwierigen Gesprächen, Teamkonflikten oder Veränderungssituationen: Werden sie benannt, ausgehalten oder umgangen?
- In welchen emotional anspruchsvollen Situationen stosst ihr als Führungskraft an Ihre Grenzen?
- Was wäre in eurer Organisation ein realistischer erster Schritt für einen bewussteren Umgang mit Emotionen?
Was ihr mitnehmt
- Ein verständliches neurobiologisches Modell zur Einordnung von Emotionen im Führungsalltag
- Eine klare Unterscheidung zwischen Emotion und Gefühl
- Je eine konkrete Handlungsstrategie für den Umgang mit Furcht und Angst, Wut und Trauer
Teilnahme, Apéro und Networking sind kostenlos, aber nicht umsonst.

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